Für soziale Berufe

Das "psychisch traumatisierte Kind und seine Familie"

 

Trauma-Folgestörungen, Besonderheiten der (transgenerationalen) Familiendynamik und familienorientierte, traumapsychologisch fundierte Interventionen

 

Übersicht:

Auswirkungen traumatischer Erfahrungen des Kindes auf das mitbetroffene Familiensystem und umgekehrt finden bisher unzureichend systematisch Aufmerksamkeit. Auf der einen Seite spielt die (transgenerationale) Lebens- und Leidensgeschichte der Bezugspersonen für den traumatherapeutischen Verlauf beim Kind oder Jugendlichen eine besondere Rolle. Die Grenzen der Bezugspersonen können auch die Grenzen der Behandlung ihrer Kinder sein. In Familie, stationären Einrichtungen, Pflege- und Adoptivfamilien kommt es auf der anderen Seite auch zu Überlastungen durch die kindlichen Trauma-Folgestörungen. 

Das Seminar vermittelt praxisorientiert diagnostische und (familien-) therapeutische Möglichkeiten der besseren Einschätzung und des Umgangs mit Einwirkungen aus dem Umfeld des Kindes, damit Behandlungsprozesse erfolgreich verlaufen.

 

Zielgruppe:

Traumatherapeuten (Kinder, Jugendliche, Erwachsene), Paar- und Familientherapeuten, (Sozial-) Pädagogen mit einer therapeutischen Weiterbildung, die im Rahmen der Jugendhilfe arbeiten. Mitarbeiter/innen der beratenden und sozialen Dienste und des Schulbetriebs nach Rücksprache.

 

 

Das "psychisch traumatisierte Kind und seine Familie"

 

Mo., 11.09.2017  12:30-20:00 Uhr

Die., 12.09.2017  09:30-17:30 Uhr

 

 

Referenten:

Dr. Andreas Krüger

Dipl. Psych. Irene Brennecke

 

Information & Anmeldung